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l 17.12.2010 12:56

Zahnspangen bei Erwachsenen - der Weg zum schönen Gebiss

Früher noch ein „moderner Quatsch“ der einem unangenehm war – heute etwas, das man sich als Kind sogar wünscht, um angesagt zu sein, denn inzwischen hat es fast jeder in seiner Jugend. Die Rede ist von der Zahnspange, die heutzutage selbst für Erwachsene in Frage kommt um mit einem schönen Gebiss glänzen zu können.

 

Sei es aus persönlichen Gründen, des Berufs wegen, aus medizinischen Gründen oder einfach um seine optische Erscheinung etwas aufzuhellen – eine Zahnspange kann durch die darauffolgende Korrektur der Zähne zu großer Erleichterung und Wohlbefinden führen. Meist wird eine Zahnspange Kindern oder Jugendlichen vom Kieferorthopäden verschrieben, um möglichen späteren Gebiss-Beschwerden vorzubeugen. Zu den häufigsten Fehlstellungen zählen der Tiefbiss, der Überbiss und der Engstand. Solche Fehlstellungen sind entweder erblich bedingt oder durch schlechte Angewohnheiten in der Vergangenheit, wie das ungünstige Babyflaschensaugen oder Daumenlutschen, verursacht worden. Doch heutzutage lassen sich durch eine Zahnspange zum Glück fast alle schiefen Zähne wieder richten. Daher ist es auch keine Seltenheit mehr, dass Erwachsene sich aus eigenen Beweggründen zu einer Zahnspange entscheiden.

Für Erwachsene können mehrere Faktoren die Entscheidung zur Zahnspange beeinflussen. Natürlich macht sie ein schöngeformtes Gebiss, womit die optische Erscheinung komplett zum Positiven verändert werden kann. Allerdings ist eine Zahnspange auch von vielseitigem Vorteil für das Gebiss, da sie folgende Beschwerden und Spätfolgen verhindert:

  • Ein fehlerhafter Zahnkontakt belastet den Kieferknochen, sowie das Zahnfleisch übermäßig, wodurch das Risiko für Parodontose und frühen Zahnverlust gesteigert wird.
  • Fehlerhafte Zahnstellungen können Schwierigkeiten beim Kauen, Schluckbeschwerden oder auch Magen- und Verdauungsprobleme hervorrufen.
  • Ebenfalls führen sie zu Nischen, die zum Putzen nur schwer erreichbar sind und somit ein erhöhtes Risiko von Plaque und Karies die Folge ist.
  • Fehlstellungen der Kiefer können Verspannungen im Kiefergelenkbereich, sowie im ganzen Gesicht und dem Nacken verursachen.

Um genannte Beschwerden und Spätfolgen auszuschließen, stehen einem heutzutage verschiedene Varianten von Zahnspangen zur Verfügung. Es gibt zunächst lose Zahnspangen, welche hauptsächlich nachts getragen werden. Sie sind jedoch nicht so effektiv, wie die feste Zahnspange. Diese besteht aus Brackets, die auf die einzelnen Zähne geklebt werden und durch Druck- und Zugfedern, Drähte oder elastische Gummizüge die Zähne zu ihrer optimalen Form hin bewegen. Die feste Zahnspange hat außerdem noch mehrere Vorteile. Zum Beispiel ist die Behandlungsdauer kürzer, es besteht eine präzisere Bestimmung der Wirkung, man kann sie nicht verlieren oder vergessen, wie es bei der losen Zahnspange der Fall ist, und es besteht kaum eine Beeinträchtigung beim Sprechen. Inzwischen sind außerdem schon Zahnspangen auf dem Markt, welche an der Innenseite des Gebisses angebracht werden, man sie also von außen nicht sehen kann. Dieses Modell der Zahnspange ist gerade für Erwachsene hervorragend, die zum Beispiel in der Öffentlichkeit arbeiten und hier ein gepflegtes und ansehnliches Äußeres von großer Bedeutung ist.

 

yourFirstmedicus.de meint:

Zahnspangen sind für jeden, der Beschwerden mit dem Gebiss hat empfehlenswert. Man sollte sich nicht dafür schämen, eine Zahnspange zu tragen, auch nicht als Erwachsener, da man damit schließlich nur für sein gepflegtes äußeres Erscheinungsbild sorgt. Falls Sie allerdings komplett abgeneigt gegenüber einer Zahnspange sind, obwohl es Ihr Kieferorthopäde empfohlen hat, bleibt immer noch die verdeckte Variante an der Innenseite der Zähne.

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