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Arzt-/Klinikname, Fachbereich, Symptom

PLZ, Ort, Bundesland
l 01.10.2009 15:46

Weitere Folgen des Klimawandels

Allergiker sind die Leidtragenden

Viel war zu hören über den Klimawandel in den letzten Jahren: Die Gletscher schmelzen, die Meeresspiegel steigen und vieles weitere war Anlass, zahlreiche Maßnahmen weltweit zu ergreifen. Vieles davon wurde - möglicherweise auch nicht grundlos - mit Kritik beäugt, jedoch werden Allergiker – und deren Anzahl wird zukünftig wohl zunehmen - in der Zukunft wohl über jede eingeleitete Maßnahme froh sein.

Grund ist, dass der Klimawandel eine Reihe von Unannehmlichkeiten mit sich bringt, deren Ausmaß man im Bereich der Allergien momentan bloß abschätzen kann. Experten stellen bereits seit geraumer Zeit fest, dass Allergien zunehmen. Gründe hierfür ließen sich bislang etwa in übertriebener Hygiene finden. Zukünftig wird die dramatisch steigende Anzahl an Allergikern noch mit einer ganzen Reihe neuer Reize belastet, deren Verbreitung aus dem Klimawandel resultiert. Allen voran sind hier Pollen von Pflanzen zu nennen, die sich in wärmeren Gefilden wohl fühlen. Das Traubenkraut, oftmals auch Ambrosia genannt, war in den letzten Jahren immer wieder Thema in den Medien und ist ein solches Gewächs, das seine Verbreitung dem Klimawandel verdankt. Die Pollen der Pflanze sind hochgradig aggressiv und können schon in wesentlich geringeren Dosen als etwa Birken- oder Gräserpollen allergische Reaktionen hervorrufen. Die von Ambrosia ausgehende Wahrscheinlichkeit für Asthma ist doppelt so hoch wie bei vielen anderen Pollen, worunter man bereits jetzt in vielen Regionen Frankreichs und Italien massiv leidet. Aber auch bei uns gibt es schon erste Opfer und die Verbreitung hat noch kein Ende gefunden.

Neben der Verbreitung neuer Pflanzen werden Allergiker auch noch mit weiteren Faktoren konfrontiert. Die Pollen kommen immer früher im Jahr und die Dauer, mit der sie sich verbreiten wird auch immer länger. Und als ob dies nicht schon genug wäre, gesellen sich hierzu darüber hinaus auch noch in unseren Breitengraden bislang unbekannte Parasiten und Schädlinge sowie Milben und Schimmelpilze als Folge immer milderer, nass-feuchter Winter, die möglicherweise noch für eine ganze Reihe weiterer Probleme sorgen werden.

yourFirstmedicus.de meint: Nicht erst im Zusammenhang mit dem Klimawandel wächst die Zahl der Allergiker. Eine Hyposensibilisierung ist eine Möglichkeit, den Problemen entgegen zu wirken und wird zukünftig wohl vermehrt von Betroffenen in Anspruch genommen.

 

 

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