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PLZ, Ort, Bundesland
l 08.07.2011 08:31

Wechseljahre – ein natürlicher Prozess der Frau


Die Wechseljahre werden auch Klimakterium genannt. Dabei kommt es bei der Frau zu einer hormonellen Umstellung und bezeichnet die Menopause. Wie auch bei der Pubertät sind die Wechseljahre ein völlig natürlicher und normaler Abschnitt im Leben einer Frau. Die Wechseljahre sind keine Krankheit und müssen auch nicht gesondert von einem Arzt behandelt werden. Nur in wenigen Fällen kann es durch die hormonelle Umstellung zu heftigen Beschwerden kommen.


Im Schnitt beginnen die Wechseljahre einer Frau im Alter von 45-55 Jahren, bei einigen Frauen aber auch früher oder später. Wenn die Frau das 58. Lebensalter erreicht hat, sind die Wechseljahre in der Regel voll abgeschlossen. Werden einer Frau aber die Eierstöcke operativ entfernt, beginnen die Wechseljahre unmittelbar nach der Operation. Die Wechseljahre werden in verschiedene Phasen eingeteilt und beginnen mit der Prämenopause. Diese bezeichnet die Zeit der ersten Unregelmäßigkeiten der Zyklen bei der Frau. Danach folgt die Menopause, der Zeitpunkt der letzten Menstruation. Erst danach kommt es zur Postmenopause, dem Zeitraum 12 Monate nach der letzten Menstruation. Im Allgemeinen kommt es bei den Wechseljahren zu Schwankungen im Zyklus, das bedeutet die Blutungen können mal schwächer und mal stärker ausfallen. Des Weiteren sind die Abstände nicht mehr so regelmäßig. Sobald die Blutungen ganz aufhören, ist die Zeit der Fruchtbarkeit der Frau vorbei und sie kann keine Kinder mehr bekommen. Die wichtigste Änderung im Hormonspiegel ist der starke Rückgang des Östrogens.

 
Was yourFirstmedicus meint: Der Beginn der Wechseljahre bei Frauen in höherem Alter ist ein natürlicher Prozess, der nicht aufgehalten werden kann. Normalerweise verläuft dieser ohne weitere Probleme. Bei heftigen Beschwerden, die hin und wieder auftreten können, sollte jedoch ein Arzt hinzugezogen werden.

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