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Arzt-/Klinikname, Fachbereich, Symptom

PLZ, Ort, Bundesland
l 27.07.2011 13:59

Schlafapnoe-eine lebensbedrohliche Krankheit


Schlafapnoe ist eine lebensbedrohliche Krankheit, welche sich durch lautes Schnarchen und Atemaussetzer bemerkbar macht. Die Zunge ist am Unterkiefer befestigt, ist der Unterkiefer aber zu klein und nicht ausreichend nach vorne gewachsen liegt die Zunge zu weit hinten und blockiert damit die Atemwege. Wenn die Betroffenen in Rückenlage schlafen fällt die Zunge nach hinten und verschließt die Atemwege, dabei ertönt der wohlbekannte Laut und der Patient bekommt keine Luft mehr. Häufig wacht er nachts auf, jedoch sind es auch meist die Partner der Betroffenen die unter der Schlafopnoe leiden und wegen des lauten Schnarchens selbst Probleme beim Schlafen haben.


 

Schlafapnoe kann weitreichende Folgen haben. Ein paar Atemaussetzer in der Nacht sind ganz normal und machen noch nicht krank, gesunde Menschen haben diese ungefähr 12 mal pro Nacht. Doch bei Schlafapnoe kann der Betroffene über 300 mal in der Nacht einen Atemstillstand haben.

 

Symptome einer obstruktiven Schlafapnoe:
•    Lautes Schnarchen, durch welches man wach wird
•    Schnarchen mit mehr als 10 Atemaussetzern pro Stunde
•    Nächtliches Schwitzen
•    Abgeschlagenheit
•    Tagesmüdigkeit, die im schlimmsten Fall zum Einschlafen am Steuer führen kann (Sekundenschlaf)
•    Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
•    Kopfschmerzen nach dem Aufstehen
•    Neigung zu Depressionen
•    Potenzstörungen
•    Hypertonie

 

Aufgrund des Sauerstoffmangels im Blut sind die Folgen der obstruktiven Schlafapnoe lebensbedrohlich, durch den Sauerstoffmangel kann es zum Absterben von Hirnzellen kommen. Die häufig übergewichtigen Betroffenen leiden meist an Bluthochdruck und sind Schlaganfall- und Herzinfarktgefährdet.
Um eine Behandlung beginnen zu können ist es zuvor notwendig ein Schlaflabor aufzusuchen. Dort werden die Schlafqualität und die Sauerstoff-Sättigung im Blut gemessen. Zudem sollte ein Cephalogramm erstellt werden, dies ist ein Röntgenbild des Ober- und Unterkiefers und der Atemwege, darauf ist dann eine mögliche Engstellung der Atemwege zu erkennen.
Es gibt verschiedene Behandlungsmethoden, jedoch lindern sie nur die Symptome, da eine ursächliche Heilung bisweilen nicht möglich ist. Die entsprechenden Behandlungsmethoden können nach einer Untersuchung im Schlaflabor abgeklärt werden. Doch oftmals hilft schon der Verzicht auf Alkohol, regelmäßige Schlafzeiten und das Schlafen in Seitenlage ebenso eine Gewichtsreduzierung übergewichtigen Patienten. Ansonsten ist ein Atemtherapiegerät in Verbindung mit einer Atemmaske empfehlenswert. Durch den entstehenden Überdruck werden die Atemwege während des Schlafs offen gehalten, dadurch werden Atempausen und Schnarchen vermieden. Im Schlaflabor wird die CPAP (continuous positive airway pressure = kontinuierlicher positiver Atemdruck) Maske individuell angepasst. Die Schlafapnoe kann aber auch mit Aufbissschienen und chirurgische Eingriffe behandelt werden. Operativ werden Atemhindernisse (z.B. vergrößerte Gaumenmandeln) und Nasenpolypen entfernt.

 

yourfirstmedius.de meint:
Schlafapnoe ist eine ernstzunehmende Erkrankung, deswegen sollte man bei den ersten Anzeichen einen Arzt aufsuchen und sich dann ins Schlaflabor begeben um sich erfolgreich behandeln zu lassen. Nur so können die lebensbedrohenden Folgen verhindert werden und die Betroffenen und ihre Partner wieder einen erholsamen Schlaf finden.

Quellen:
http://www.schlafapnoe.com/schlafapnoe.html
http://www.medizinfo.de/kopfundseele/schlafen/schlafapnoe.htm
http://www.onmeda.de/krankheiten/schlafapnoe-therapie-1291-6.html

 

Lesen Sie auch den Fachartikel von Herrn Dr. med. Roland Ripberger (Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde)


http://www.yourfirstmedicus.de/marktplatz/fachartikel/die-obstruktive-schlafapnoe-von-herr-dr-med-roland-ripberger-facharzt-fuer-hals-nasen-ohrenheilkunde-pforzheim

 

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