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Arzt-/Klinikname, Fachbereich, Symptom

PLZ, Ort, Bundesland
l 01.08.2011 14:32

Salmonellen


In den Sommermonaten berichten die Medien häufig von Durchfallerkrankungen in Krankenhäusern, Kindergärten oder Altenheimen. Diese Erkrankungen werden durch Salmonellen ausgelöst. Die Infektionsquelle ist fast immer in Lebensmitteln zu finden, besondere Vorsicht ist bei ungekochten Fleischwaren wie Tatar, Mettwurst, Hackfleich, Huhn, Eier, Muscheln und Speiseeis geboten. Diese Lebensmittel müssen gekühlt gelagert und schnell verzehrt werden. Besonders in Großküchen, ebenfalls nach Straßenfesten oder Volksfesten treten vermehrt Salmonellen-Vergiftungen auf.

Eine Salmonellen-Infektion ist eine Entzündung des Magen-Darm Trakts. Die Symptome sind Brechdurchfall und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Über die Nahrung gelangen die Erreger in den Körper, er ist für die Salmonellose aber auch für die Krankheit Typhus verantwortlich. Eine Salmonellenvergiftung muss der zuständige Arzt an das örtliche Gesundheitsamt melden, denn es besteht die Gefahr einer Pandemie. Die Infektion mit Salmonellen fühlt sich ähnlich wie eine schwere Magen-Darm-Grippe an. Dabei kommt es zu Erbrechen, Durchfällen und Fieber. Diese Symptome führen bei vorerkrankten, geschwächten oder älteren Personen manchmal sogar zum Tod. Die Beschwerden äußern sich meist 1 bis 5 Tage nach der Infektion. In Proben von Kot und Erbrochenem kann man den Erreger nachweisen. Der Durchfall sollte aber nicht gestoppt werden, da die Bakterien aus dem Körper heraus müssen. Hauptsächlich werden Medikamente zur Fiebersenkung verabreicht, zudem können auch Magentropfen eingenommen werden.

 

Salmonellen gehören zu den Bakterien, verantwortlich für den Durchfall sind die Salmonella (S.) enterica. Typhus ist von den hierzulande auftretenden Salmonellen-Infektionen zu unterscheiden, welcher höchstens eine eingeschleppte Reiseinfektion ist. In der Untergruppe S. enterica lassen sich mindestens 2.400 verschiedene Typen (Serovare) unterscheiden. Als Krankheitserreger für den Menschen interessant sind etwa 20 davon.
Die von Salmonellen Betroffenen können alle Personen in ihrer Umgebung anstecken. Der Erreger verbreitet sich über Kotpartikel, welche sich beispielsweise an Türklinken befinden. Die Erkrankung kann vom Mensch zu Mensch übertragen werden aber auch durch kontaminierte Lebensmittel. Im Ausland kann auch verseuchtes Wasser eine Infektionsquelle darstellen.
In der Regel erfolgt eine Behandlung ohne Antibiotika, da die Salmonellen nicht über einen längeren Zeitraum ausgeschieden werden sollen. Stattdessen sollte eine ausreichende Flüssigkeitszuführ einschließlich Elektrolyten gewährleistet sein.

 

Salmonellen kann man vorbeugen, indem man die oben aufgeführten Lebensmittel nach Möglichkeit vor dem Verzehr kocht oder anbrät und auf jeden Fall kühl lagert. Die Schutzimpfung gegen Typhus ist bei Auslandsreisen besonders empfehlenswert, sie bietet einen hohen Schutz. Im Ausland ist zu beachten, dass man nur abgekochtes Wasser zu sich nimmt, am Besten ist jedoch gänzlich auf Wasser zu verzichten und stilles Wasser aus dem Supermarkt zu verwenden. Die oben aufgeführten Risikogruppen sollten besonders vorsichtig sein.



 
yourfirstmedius.de meint:
Salmonellen-Infektionen sind für die Betroffenen sehr unangenehm und können sich auch leicht verbreiten. Besonders für die Risikogruppen gilt es die Vorbeugungsmaßnahmen zu beachten. Um eine Ansteckung mit Salmonellen zu vermeiden sollte jeder auf seine Hygiene achten.





Quellen:
http://www.medizin.de/ratgeber/themen-a-z/s/salmonellen.html
http://www.salmonellen.net/

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