- Start
- Mediathek
- Informationen
- Gesundheitsanbieter
- Medizinischer Beirat
- Forum
- Fachartikel
- Artikel
- Events
- Suche
Rheuma – Auch Kinder können daran erkranken
Wie die Überschrift schon verrät können auch Kinder an Rheuma erkranken, dies ist aber nicht umgehend bekannt.
Was ist eigentlich Rheuma?
Im engeren Sinn versteht man unter Rheuma „entzündliches Rheuma“, eine Gruppe von Erkrankungen, die meist in der ersten Lebenshälfte auftritt. Also bei Kindern und Jugendlichen. Es handelt es sich um chronische Entzündungsprozesse unbekannter Ursache, bei denen sich das eigene Immunsystem gegen körpereigene Strukturen richtet („Autoimmunerkrankung“). Die Entzündungen können fast im ganzen Körper auftreten.
Wie erkennt man Kinder-Rheuma?
Rheuma bei Kindern und Jugendlichen ist nicht gerade leicht zu diagnosieren. Dauern Gelenkbeschwerden länger als 6 Wochen an sollte man auf jeden Fall einen erfahrenen Kinderrheumatologen/in aufsuchen.
Bei den meisten Rheumaformen tritt als wichtigstes Krankheitszeichen eine Arthritis (Gelenkentzündung) auf. Durch die Entzündung kommt es zu einer vermehrten Durchblutung und einem Anschwellen der Gelenkinnenhaut, welche dann vermehrt Gelenkflüssigkeit, den sogenannten Erguss, herstellt.
Eine deutliche äußerliche Schwellung des Gelenks wird sichtbar, welches auch oft überwärmt ist. Es treten gleichzeitig Schmerzen auf und es kommt so gut wie immer zu einer Einschränkung der Funktion, also der Beweglichkeit und Gebrauchsfähigkeit von betroffenen Händen und Füßen bzw. Armen und Beinen oder der Wirbelsäule. Je nachdem wo die Erkrankung auftritt, treten Symptome wie auf wie, dass das Kind humpelt oder Probleme beim Greifen oder Schreiben entwickelt.
Was kann man dagegen tun?
Je früher die Krankheit von einem Fachspezialisten erkannt und behandelt wird, desto besser ist es für das Kind. Da die Chancen auf gute Behandlungsergebnisse damit gesteigert werden können. Auch die Gefahr an bleibenden Schäden wird damit um einiges verinngert.
Etwas die Hälfte der chronischen Erkrankungen kann bei konsequenter Therapie – innerhalb von 5-10 Jahren - zur Ruhe gebracht werden.
Eine rechtzeitige, umfassende Therapie ist daher entscheidend für den Verlauf. Sie beinhaltet die medikamentöse Therapie, die lokale Kälte- und Wärmebehandlung, die krankengymnastische Behandlung und die Ergotherapie. Die psychosoziale Betreuung der ganzen Familie darf nicht vergessen werden. Oft werden auch Fachärzte aus dem Gebieten wie Augenheilkunde, Chirurgie oder Orthopädie hinzu gezogen. Sehr wichtig ist das die Familie gut über die Krankheit informiert, geschult werden und in die Therapie einbezogen werden. Denn die Behandlung muss zu Hause konsequent fortgesetzt werden.
yourFirstmedicus meint: Zeigt ihr Kind Anzeichen für Rheuma, so sollten Sie schnellst möglich zu einem Facharzt gehen, der sich auf diese Materie spezialisert hat. Je früher die Krankheit desto eher besteht die Möglichkeit auf eine Heilung. Zögern sie daher nicht, sondern beginnen sie mit der Therapie so schnell wie möglich.
Mit der Benutzung dieser Seite erkennen Sie die AGB und die Datenschutzerklärung der First Media Holding GmbH & Co. KG an. Wir übernehmen keine Haftung für den Inhalt der Beiträge sowie für den Inhalt externer verlinkter Internetseiten.

