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Arzt-/Klinikname, Fachbereich, Symptom

PLZ, Ort, Bundesland
l 24.09.2010 15:58

LASIK – Endlich ein Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen

Über 70 % der deutschen Bevölkerung leiden an Fehlsichtigkeit. Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Stabsichtigkeit oder auch Altersweitsichtigkeit sind schon lange Augenkrankheiten, von denen viele Menschen betroffen sind. Um den Betroffenen das Leben zu erleichtern, wurden Mittel wie eine Brille oder Kontaktlinsen eingeführt. Eine neuere Methode ist die Lasik-Operation, welche endgültig von Fehlsichtigkeit heilen kann.

 

Fehlsichtigkeit ist eine weit verbreitete Augenkrankheit, welche meist durch das Tragen von Sehhilfen behandelt wird, was allerdings für manche einen lästigen Aufwand bedeutet und außerdem die Krankheit nicht unbedingt verringert. Da sich die Gesundheitsindustrie an die Bedürfnisse der Verbraucher anpasst, gibt es auch für dieses Problem modernste Methoden, die zum Teil komplett von dieser Krankheit befreien können. Hierzu gehört auch die Lasik-Methode. Sie zählt inzwischen als zuverlässigste Behandlungsmethode bei Fehlsichtigkeit, und kann je nach Dioptrien-Stärke das Tragen von Sehhilfen vollständig ausschließen oder zumindest die Dioptrien-Stärke verringern. Eine Lasik-Behandlung wird außerdem nur bei einer Kurzsichtigkeit von bis zu -10 Dioptrien, bei einer Weitsichtigkeit von maximal +4 Dioptrien und bei einer Stabsichtigkeit, beziehungsweise einer Hornhautverkrümmung von bis zu 5 Dioptrien empfohlen.

Während einer Lasik-Operation ist das Auge durch Augentropfen lokal betäubt und wird durch einen Lidhalter offengehalten. Zunächst wird mit Hilfe eines Lasers ein kleiner Schnitt in die Hornhaut vorgenommen, welche anschließend umgeklappt wird. Eine dünne Schicht von ihr wird dann durch einen Laser abgetragen und die Hornhaut wird wieder zurückgeklappt. Dieser Vorgang dauert meist höchstens fünf Minuten und bereits wenige Stunden nach der Lasik-Operation tritt eine Verbesserung des Sehvermögens ein. Der Heilungsprozess nach einer Lasik-OP dauert bis zum endgültig verbesserten Sehvermögen ca. vier bis sechs Wochen, nachdem der Patient zunächst einen Augenverband sowie eine Schutzbrille getragen und Augentropfen zum Beschleunigen der Heilung angewendet hat. Trotzdem sollten  anschließende Nachuntersuchungen unbedingt stattfinden.

Zwar ist die Lasik-Operation eine recht sichere Methode, die in Deutschland eine Erfolgsquote von über 90 % hat, trotzdem können nach der OP seltene Komplikationen auftreten. Diese Komplikationen können sein:

  • Nach der Lasik-Behandlung können oft Schmerzen, Augenbrennen, Augentrockenheit oder vermehrtes Tränen auftreten.
  • Vor allem in den ersten Monaten nach der Lasik-Operation kann eine erhöhte Blendungsempfindlichkeit bestehen.
  • Es kann bei der Wundheilung durch Infektionen oder auch ohne diese zu Verwucherungen kommen, welche allerdings meist behandelbar sind.
  • Eventuelle Falten auf der Hornhaut, die nach der Lasik-OP entstehen können, müssen in einem Folgeeingriff beseitigt werden.
  • Außerdem kann eine Trübung oder Verschiebung der Hornhautschicht, sowie eine Ausbuchtung der Hornhaut bei einer angeborenen Schwäche des Hornhautgewebes entstehen.
  • Sehr selten kann es nach demLasik-Eingriff zur dauerhaften Sehverschlechterung, sogar einer Erblindung oder zum Verlust des Auges kommen.

 

yourFirstmedicus.de meint:

Wenn jemand das Tragen einer Brille oder von Kontaktlinsen als lästig empfindet, ist wohl eine Lasik-Behandlung ein empfehlenswerter Eingriff. Allerdings sollte die Lasik-Operation erst vorgenommen werden, wenn die Seriosität des behandelnden Arztes gewehrleistet ist, und beratende Gespräche sowie Untersuchungen von diesem stattgefunden haben. Außerdem sollten immer die Risiken einer Lasik-Operation bedacht werden, bevor es zum Eingriff kommt.

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