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Die häufigsten Verletzungen im Wintersport
Der Winter steht vor der Tür – auch wenn es draußen manchmal noch viel zu warm für diese Jahreszeit ist. Während die einen von weißer Weihnacht im familiären Beisammensein träumen, planen die anderen bereits den Urlaub in den Bergen.
Sonne, Berge, Schnee – ein Paradies für jeden Wintersportler. Besonders wenn noch eine frische, leere Piste am Hang wartet, denn dann geht der Spaß erst los. Geschwindigkeiten von über 50 Kilometer pro Stunde werden locker erreicht. Jedoch steigt mit dem Tempo nicht nur der Fun-Faktor, sondern auch das Risiko. Jedes Jahr verzeichnen die Unfallkliniken tausende Wintersportler. Die Statistik zeigt aber immerhin, dass die Unfälle seit Jahren – und das bei steigender Zahl der Wintersportler- immer seltener werden. Unfälle können jedem passieren, und oft ist man selbst nicht einmal Schuld. Wenn die Pisten überfüllt sind oder wenn Raser einem den Weg abschneiden können schlimme Auffahrunfälle und Stürze die Folge sein. Eis und Geschwindigkeit versprechen einen Riesenspaß – jedoch mit Risiken. Hier nun die häufigsten Verletzungen im Wintersport:
- Kopfverletzungen (Schädelbruch, Nasenbluten, Schürfwunden)
- Rumpfprellungen, Rippen- und Schlüsselbeinbrüche
- Bänder- und Meniskusrisse
- Beinbrüche
- Muskelfaserrisse
- Ausgekugelte Gelenke, Sehnenrisse oder Knochenabsplitterungen am Schulterblatt
- Verletzungen an Hals- und Rückenwirbel, Bandscheibenvorfälle
- „Skidaumen“ (beim Fallen können Sehnen an- bzw. abreißen)
- Knöchelbrüche
Um diesem Verletzungsrisiko vorzubeugen, ist für die richtige Ausrüstung und körperliche Fitness zu sorgen z.B. durch Rad fahren, Laufen gehen oder Kraftübungen. Am besten sollten Wintersportler eine kurze Aufwärmeinheit einplanen, bevor man die Piste hinab saust. Denn kalte Muskeln sind verkürzt und bei ungewohnten Bewegungen stärker einreißgefährdet als warme beziehungsweise gut durchblutete. Beim Abfahrtslauf ist für Wintersportler ein Helm ein absolutes Muss, denn bei einer Kopfverletzung sind die Folgeschäden weitaus gravierender als bei einer Knieverletzung. Snowboarder sollten neben einem Helm verstärkte Handschuhe und Protektoren benutzen, die nicht nur Ellenbogen und Schulter, sondern auch die Wirbelsäule schützen. Beim Rodeln sollte auch die Tageszeit und der Alkoholpegel bei der Wahl der Geschwindigkeit und der Abfahrtsstrecke berücksichtigt werden.
yourFirstmedicus.de meint:
Für viele Deutsche rückt der Winterurlaub immer näher. Um einen stress- und vor allem unfallfreien Urlaub zu erleben, sollten Sie als Wintersportler die oben genannten Punkte zur Vorbeugung von Verletzungen beachten. Wir von yourFirstmedicus wünschen Ihnen „Hals- und Beinbruch“ und alles Gute in Ihrem Winterurlaub!
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