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PLZ, Ort, Bundesland
l 17.09.2010 11:31

Der Granatapfel hilft bei Prostata- und Brustkrebs

Jeder hat sicher schon einmal die kleinen saftigen Granatapfelsamen probiert, doch bestimmt wissen viele nicht, dass der leckere Granatapfel auch sehr gesund ist. Im Orient ist er ein Symbol der Unsterblichkeit und Fruchtbarkeit; in der Antike galt er schon immer als besonders nützliche Naturarznei. Neuen Erkenntnissen zufolge ist er auch ein wirksames Mittel im Kampf gegen Prostata- und Brustkrebs.

 

Der Granatapfel ist eine dunkelrote exotische Frucht, die aus West- und Mittelasien stammt und heute besonders im Mittelmeerraum angebaut wird. Die Frucht wird auch als Grenadine bezeichnet und besitzt eine lederartige, fünf Millimeter dicke Haut. Die saftige rote Hülle der kleinen Samenkörner im Inneren ist essbar. Der Granatapfel enthält sehr wichtige Inhaltsstoffe wie Vitamin C, Vitamin B5, Kalium, Phyto-Östrogene sowie pflanzliche Hormone. Deshalb ist es auch nicht erstaunlich, dass der Granatapfel bis zum Mittelalter oft als Wahrzeichen zahlreicher Ärzteschaften in Europa galt.

Eine US-Studie hat die positive Wirkung des Granatapfels auf Prostatakrebs beschrieben. Demnach können Prostatakrebs-Patienten ihren PSA-Wert (Prostata-spezifisches Antigen) länger stabil halten, wenn sie täglich ein Glas Granatapfelsaft trinken. Der Wert des PSA ist der wichtigste Verlaufsindikator bei Prostatakrebs, d.h. je schneller der PSA-Wert steigt, desto schlechter sind die Prognose und die Lebenserwartung. In dieser Studie wurde nachgewiesen, dass der Konsum von Granatapfelsaft bei den untersuchten Patienten dazu geführt hat, dass der PSA-Wert nach dem regelmäßigen Verzehr viermal länger konstant gehalten werden konnte als ohne den Verzehr.

Nicht nur für Männer ist der Granatapfel von Bedeutung, auch Frauen, die an Brustkrebs leiden, können von der Frucht profitieren. Mithilfe einer Studie wurde bewiesen, dass die im Granatapfelsaft enthaltenen Polyphenole auch eine antiöstrogene Wirkung haben. Die Inhaltsstoffe des Granatapfels schützen vor Brustkrebszellen, indem sie die Bildung von körpereigenen Östrogenen hemmen. Ohne das Östrogen führt dies bei Brustkrebszellen zu einer Wachstumshemmung von 80%.

Insgesamt gab es schon über 250 Studien, welche die gesundheitliche Wirkung des Granatapfels untersucht haben. Nicht nur bei Prostata- und Brustkrebs wurde eine positive Wirkung entdeckt, sondern auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der Blutdruck wurde beträchtlich gesenkt und bereits nach 3 Monaten wurde bei den untersuchten Patienten eine um 17% verbesserte Durchblutung des Herzmuskels festgestellt.

Weitere positive Wirkungen des Granatapfels:

  • Anti-entzündliche Wirkung (bei Gelenkbeschwerden)
  • Hemmung der Entwicklung von Alzheimer-Demenz
  • Gegen Wechseljahrbeschwerden
  • Für schönere Haut, feste Haare und Nägel

 

yourFirstmedicus.de meint:

Wie alle anderen Früchte, verfügt auch der Granatapfel über lebensnotwendige Inhaltsstoffe. Zwar heilt der reine Verzehr der Frucht die Patienten nicht von Prostata- oder Brustkrebs, trotzdem kann jeder einen positiven Nutzen daraus ziehen. Wenn Ihnen Granatäpfel schmecken, so ist der Verzehr eine gute Möglichkeit, Ihre Gesundheit zu stärken.

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