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Arzt-/Klinikname, Fachbereich, Symptom

PLZ, Ort, Bundesland
l 29.07.2011 15:41

Depressionen

Das Wort Depression leitet sich von deprimere = herabdrücken ab. Begriffe wie niedergedrückt sein, traurig sein und die Hoffnung verloren zu haben passen zur Krankheit Depression. Diese depressiven Phasen treffen inzwischen schon auf Millionen von Bundesbürgern zu, die einmal oder regelmäßig diesen Zustand durchleben. Das Geschlecht, das Alter oder die soziale Stellung spielen bei der Betroffenheit der Krankheit keine Rolle.

 

Depressionen treten  immer häufiger in Gesellschaften wie unserer auf. Im Gegensatz dazu sind Depressionen in ärmeren Ländern der Welt nicht so oft vorzufinden. Die Depression ist eine ernstzunehmende Krankheit, denn mehr als 10 Prozent der schwer von Depression betroffenen begehen Selbstmord. Die Erkrankung wirkt sich körperlich und psychisch auf den Körper aus. Eine Depression ist ein Dauerzustand, währenddessen es dem Betroffenen schlecht geht, und kann mehrere Wochen, Monate oder sogar Jahre anhalten. Wie eine Depression entsteht ist noch nicht erforscht. Man geht davon aus, dass viele verschiedene Faktoren bei der Entstehung mitwirken. Die Depression zählt zu den häufigsten Krankheiten in Deutschland. Laut der Weltgesundheitsorganisation ist die Depression sogar eine schwerwiegendere Krankheit als Diabetes oder eine Herzerkrankung. Die Depression gehört zu den „modernen“ Krankheiten, da die Belastungen für den Einzelnen  in der heutigen Zeit immer höher werden, wie Stress im Beruf und in der Familie. Zudem steigt der Konsum von Alkohol, Nikotin, Medikamenten und anderen Suchtmitteln. Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt ist die Verstellung der inneren Uhr (den biologischen Rhythmus), durch die Möglichkeit nachts aufzustehen oder nachts erst ins Bett zu gehen. Früher war das Einzige was man nachts machte schlafen. Diese Veränderung kann ebenfalls als ein weiterer Faktor angesehen werden. Doch gibt es auch aus der Antike Berichte über Depressionen, daran ist zu sehen, dass es nicht nur in unserer heutigen Zeit depressiv gestimmte Menschen gibt. Mögliche Ursachen für Depressionen sind Verlust und Verlustängste, traumatische Faktoren, Störungen in der Kindheit, erbliche Veranlagung, körperliche Erkrankungen und biologische Faktoren.

 

Gegen Depressionen kann man etwas tun, jedoch fällt es den Meisten sehr schwer den ersten Schritt zu wagen. Bei Depressionen die durch andere Erkrankungen ausgelöst werden ist es wichtig die Erkrankung zu behandeln. Wichtig ist zudem, dass die Betroffenen mit einem Arzt über die Krankheit sprechen, um so mehr über die Behandlung und den Krankheitsverlauf zu erfahren. Zuerst muss eine körperliche Untersuchung durchgeführt werden um auszuschließen, dass eine andere Krankheit vorliegt. Außerdem muss abgeklärt werden welche Medikamente zur Behandlung eingesetzt werden können. Es muss entschieden werden ob die Behandlung stationär oder ambulant erfolgt, ob eine Psychotherapie oder Medikamente Heilung versprechen. Auch Lichttherapie, Schlafentzug, Sport, Magnetstimulation, Vagusnerv-Stimulation, Elektrokrampftherapie, Tiefenpsychologische Verfahren und Verhaltenstherapie  sind  angewandte Methoden.
Immer häufiger kommen die Betroffenen ins Krankenhaus. Schwere Depressionen sollten schnellstmöglich behandelt werden, vor allem die wahnhaften Depressionen. Manisch-depressive Erkrankungen sollten ebenfalls stationär behandelt werden. Da die psychiatrischen Kliniken oftmals überfüllt sind kommen die Patienten in Krankenhäuser in ihrem Umkreis. Doch dort können, aufgrund von Personalmangel, keine intensiven Gespräche mit den Ärzten stattfinden.
 

 
yourfirstmedius.de meint:
Die Depression ist eine ernstzunehmende Krankheit, welche auf jeden Fall behandelt werden sollte. Hierfür sollten die Betroffenen einen Arzt aufsuchen. Auch ist nicht gleich jede Traurigkeit eine Depression. Depressive Menschen sollten eine intensive Behandlung bekommen um wieder aktiver und zufriedener durchs Leben gehen zu können.

 

Quellen:
http://www.depressionen-depression.net/pages/was-eine-depression-nicht-ist.htm
http://www.onmeda.de/aktuelles/news/depressionen_station%C3%A4r_behandeln-7468.html

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