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Das menschliche Gehör - Schäden durch Freizeitlärm
Ob in der Disco, auf Konzerten oder Festivals – mittlerweile ist es Mode geworden die Lautsprecher und Verstärker bis aufs Letzte aufzudrehen. Die Folge: Hörschäden, wie z.B. Tinitus oder andere Einschränkungen des Hörapparates, die den Betroffenen das Leben schwer machen.
Das Gehör:
Das menschliche Ohr ist ein empfindliches Sinnesorgan. Es nimmt Schall, bzw. Töne in Form von akustischen Wahrnehmungen, also Geräuschen wahr. Zudem dient das Ohr als Gleichgewichtsorgan und ist somit auch indirekt für den Bewegungsapparat zuständig. Die Reichweite des menschlichen Gehörs umfasst 16 bis 20.000 Herz.
Gehörschäden:
Die Ursachen für Schädigungen am Gehör können vielseitig sein, die häufigsten Formen von Hörschwächen sind Altersschwerhörigkeit oder Lärmschwerhörigkeit. Diese beiden Formen entstehen durch eine irreversible (nicht umkehrbare) Zerstörung der Hörsinneszellen im Innenohr.
Gehörschäden, die nicht altersbedingt sind, entstehen oftmals schlichtweg durch Lärm. Als Lärm bezeichnet man jene Geräusche, die uns „stören“ oder zu Gesundheitsbeeinträchtigungen führen. Generell sind Gehörschäden bereits ab einer Lautstärke von 85 Dezibel möglich.
Hier unterscheidet man nochmals zwischen Freizeitlärm oder Berufslärm. Gerade die Lärmschwerhörigkeit steht bei den Berufskrankheiten an zweiter Stelle und ist somit einer der Gründe für Berufsunfähigkeit.
Aber auch die Freizeitschwerhörigkeit ist heutzutage nicht zu unterschätzen. Häufige Besuche in Diskos, auf Konzerten, oder auch schlichtweg das extrem laute Musikhören, beispielsweise auch mit dem Mp3 Player, können diese irreparablen Schädigungen der Sinneszellen hervorrufen.
Vorbeugung:
Tipps zur Schonung des Gehörs:
- Bei Disco- oder Konzertbesuchen Pausen einbauen (vorher das Gehör schonen, zwischendrin eine ruhigere Umgebung aufsuchen und danach dem Gehör mind. 10 h Ruhe gönnen)
- Bei extrem lauten Veranstaltungen Hörschutz wie Ohrstöpsel verwenden. Inzwischen sind viele Varianten von Hörschutz auf dem Markt, sodass für jedermann etwas Geeignetes zu finden sein sollte.
- Übermäßiger Alkohol- oder Drogenverzehr schwächen den Körper, und somit wird das Ohr mit weniger Blut und Sauerstoff versorgt und ist anfälliger für Schäden.
- Auch ausreichend Wasser trinken hält das Blut flüssiger und hilft so dem Körper das Gehör widerstandsfähiger zu machen.
- Auch bei den geringsten Symptomen wie Klingeln, leises Piepen im Ohr, oder auch einem leichten Taubheitsgefühl sollte man sofort die laute Umgebung verlassen und des Gehör schonen.
yourfirstmedicus.de meint:
Unser Gehör ist ein wichtiges Sinnesorgan und sollte mit höchster Vorsicht behandelt werden. Gerade Jugendliche unterschätzen oftmals die Gefahren von Lärm und riskieren somit bleibende Schäden. Musik, Discos oder Konzerte müssen nicht unbedingt vermieden werden, bei Beachtung einiger Vorsichtsmaßnahmen muss man auf solchen Freizeitspaß nicht verzichten und riskiert auch keine Gesundheitsschäden. Wichtig ist es jedoch auch bei geringsten Anzeichen von Gehörschwächen sofort einen Arzt aufzusuchen um schlimmere Auswirkungen zu verhindern.
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