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Darmentzündung
Eine Darmentzündung ist ein häufiger Grund für plötzlich auftretende Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.
Es gibt verschiedene medizinische Begriffe, die für eine Darmentzündung verwendet werden. Je nach Lokalisation können die Beschwerden in folgende unterschieden werden:
• Gastritis, die Magenentzündung
• Enteritis, die Entzündung der Dünndarmschleimhaut oder
• Enterokolitis, die Entzündung von Dünndarmschleimhaut und Dickdarmschleimhaut .
• Gastroenteritis, Kombination von Magenentzündung und Darmentzündung
Oft sind Infektionen mit Viren, Bakterien (v.a. Campylobakter und Salmonellen), Pilzen oder Protozoen im Spiel.
Die Entzündung führt oftmals zur Zerstörung der Darmschleimhaut. Dies führt dazu, dass Speisen und Getränke nicht richtig verdaut werden können.
Eine Darmentzündung kann aber auch durch Bestrahlungen (Strahlenkolitis), Medikamente (z.B. pseudomembranöse Kolitis durch Antibiotika), sowie chronische Darmkrankheiten ausgelöst werden. Die ischämische Kolitis, bei der es aufgrund einer Minderdurchblutung im Darm zu einer Entzündung kommt sowie die lymphozytäre Kolitis, die infektiöse Kolitis und die kollagene Kolitis sind dagegen eher seltene Ursachen einer Darmentzündung.
Wesentlich ist bei einer Darmentzündung, dass sie sich in akute und chronische Formen unterteilen lässt. Der häufigste Übertragungsweg ist fäkal-oral. Immungeschwächte oder allgemein erkrankte Menschen haben eine höhere Infektanfälligkeit aufzuweisen. Die Inkubationszeit beträgt 4 Stunden bis ca. 2 Tagen. Danach entwickeln sich die für eine Darmentzündung typischen Symptome. Die typischen Symptome einer Darmentzündung sind Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen. Sie verläuft oft mit kolikartigen Beschwerden und Durchfällen.
Fieber, Schwindelgefühl und allgemeine Schwäche sind weitere Folgen einer Darmentzündung. Nach überstandener Durchfallphase schließt sich häufig ein Stuhlverhalt in Form einer Verstopfung an.
Behandlungsmethoden der Darmentzündung
Die Behandlung ist abhängig von der Ursache und wird deshalb unterschiedlich mit Medikamenten behandelt. Über einen kurzen Zeitraum ist auch die Einnahme von stopfenden Medikamenten möglich. Über einen längeren Zeitraum jedoch ist davon abzuraten, da sie das Ausscheiden des Erregers verhindern.
Wichtig ist, dass der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen wird, da dem Körper Wasser sowie wichtige Mineralsalze fehlen. Deswegen sollte viel Tee oder dünne Suppen zu sich genommen werden. Zusätzlich kann man spezielle Flüssigkeiten mit der optimalen Zusammensetzung von Wasser, Glukose und Elektrolyten kaufen. Bei schlimmen Fällen muss Flüssigkeit intravenös verabreicht werden. Bei Durchfall sollte man zunächst gar nichts essen. Bessert sich dann die Darmentzündung können gut verträgliche Lebensmittel verzehrt werden. Außerdem sollte man zum Arzt gehen, vor allem bei unbekannter Ursache des Durchfalls. Bei Kindern und alten Menschen ist die Gefahr der Austrocknung besonders hoch.
yourFirstmedicus meint: Eine Darmentzündung wird in der Regel mit Antibiotika behandelt. Während der akuten Phase sollte auf Nahrung verzichtet bzw. je nach Verlauf nur leicht verdauliche Nahrung verzehrt werden. Ältere Menschen sowie Kinder sollten einen Arzt konsultieren, da es leicht zu einer Austrocknung kommen kann.
http://www.gesund-heilfasten.de/darmerkrankungen/darmentzuendung.html
http://www.biofitt.de/Informationen/Organe/Darm/Darmentzuendung.html
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