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PLZ, Ort, Bundesland
l 08.09.2010 10:53

Bleaching für ein schönes Lächeln

Wer möchte nicht mit einem schönen Lächeln strahlen ohne sich wegen seiner „gelben“ Zähne vor seinen Mitmenschen schämen zu müssen? Das Zahn-Bleaching ermöglicht es, genau dieses Schönheitsideal weißer Zähne zu erfüllen, das durch die Gesellschaft scheinbar einheitlich so festgelegt wurde.

 

Mit dem Begriff „Bleaching“ (engl.: Bleichen) wird das moderne Verfahren der Zahnaufhellung bezeichnet, das in den 60er Jahren von amerikanischen Zahnärzten wiedereingeführt wurde.

Der Grund für eine Bleaching-Behandlung ist stets derselbe: Man möchte seine Verfärbungen der Zähne in ein ästhetisch schönes Weiß verwandeln. Solange es sich nicht um Zahnbeläge oder Zahnstein handelt, haben dunkle und verfärbte Zähne im Grunde keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit. Die meisten Menschen empfinden jedoch ein strahlendes Weiß der Zähne als schöner und möchten durch ein Bleaching nachhelfen. Andere sprechen sogar von Belastungen durch die Zahnverfärbungen.

Jeder Mensch ist von Zahnverfärbungen betroffen, denn im Laufe des Lebens ist man vielen äußeren Einwirkungen ausgesetzt, die sich negativ auf die Farbe der Zähne auswirken: Vor allem der Konsum von Alkohol, Tee, Tabak und Kaffee führt dazu, dass sich Nikotin, Koffein oder Tannin im Zahnschmelz einlagern und nicht mehr oberflächlich entfernt werden können. Zudem entstehen Verfärbungen auch durch Medikamente, Karies, das Absterben des Zahnmarks oder Mangelernährung.

Wenn man sich für ein Bleaching der Zähne entschieden hat, muss man bestimmte Voraussetzungen erfüllen: So muss das Zahnfleisch gesund  und die Zahnoberfläche gereinigt sein, da ein Zahnbelag nicht vorhanden sein darf.

Bleaching kann in zwei unterschiedlichen Formen ausgeführt werden. Man spricht hier von einem „Home Bleaching“ und einem „In-Office-Bleaching“. Beide Verfahren arbeiten mit einem speziellen Gel, das auf die Zahnoberflächen aufgetragen wird. Zur Zahnaufhellung verwendet man Präparate, die Wasserstoffperoxid enthalten. Dieser Stoff kann in den Zahn eindringen und dabei Sauerstoff freisetzen, der die Farbstoffe im Zahn chemisch verändern und somit entfernen kann.

Die In-Office-Behandlung findet in der Praxis eines Zahnarztes statt. Zuerst wird das Zahnfleisch mit einem gummiartigen Überzug, dem „Gingiva Protector“, abgedeckt. Dann wird das Aufhellungsgel auf den Zahn aufgetragen und nach einer Einwirkzeit von 15-30min wieder entfernt. In der Regel führen zwei solcher Bleaching-Behandlungen zu einer dauerhaften Wirkung (ca. ein Jahr).

Home Bleaching bedeutet, dass der Zahnarzt dem Patienten die nötigen Materialien mit nach Hause gibt. Hierbei wird für jeden Patient durch Abformung der Zähne eine individuelle Kunststoffschiene angefertigt. Dadurch muss er die Schiene täglich mit dem Bleichgel befüllen und je nach Konzentration zwischen einer und acht Stunden tragen. Jedoch sind dafür ca. 5-20 Anwendungen nötig und die ersten Ergebnisse des Bleachings sind erst nach zwei bis drei Wochen sichtbar.

 

Das Bleaching sollte aber nicht leichtsinnig angewandt werden, u.a. können folgende Nebenwirkungen auftreten:

  • Zahnfleischreizungen
  • Zahnschmelz verliert an Härte (neue Studie der Ohio State University)
  • Temperaturempfindlichkeit der Zähne (für einige Tage nach der Behandlung)
  • Deminaralisierung und vorübergehender Abbau der Schutzschicht der Zähne

Die Kosten für das Bleaching werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen, da es sich um einen kosmetischen Eingriff handelt. Sie betragen bei einem In-Office-Bleaching über 300€ für die gesamte Anwendung und 30-70€ pro Zahn.

 

yourFirstmedicus.de meint:

Vor einer Bleaching-Behandlung, ob in der Praxis oder zu Hause, sollte eine gründliche zahnärztliche Untersuchung und ein Beratungsgespräch durchgeführt werden. Bleaching ist nicht bei jedem Patienten empfehlenswert und besonders schwangere Frauen sollten darauf verzichten.

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