Arzt
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76275 Ettlingen
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Pollenallergie wirkungsvoll behandeln mit Akupunktur und Chinesischer Medizin

Immer mehr Menschen leiden unter allergischen Beschwerden (derzeit ca. 25%). Bei entsprechender Veranlagung kann die Krankheit durch die moderne Lebensweise und schädliche Umweltfaktoren zum Ausbruch kommen. Erste Hilfe bei roten, brennenden Augen, Niesanfällen oder gar Atemnot verschaffen antiallergische Medikamente. Deren Nebenwirkungen wie Müdigkeit veranlassen viele Betroffene, eine längerfristige effiziente Allergiebehandlung mit der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) zu beginnen, die den Körper insgesamt wieder ins Gleichgewicht bringt. Sie behandelt den Menschen, nicht die Krankheit. Deshalb werden zunächst über eine ausführliche Befragung das individuelle Beschwerdebild, dessen Auslöser und verbessernde bzw. verschlechternde Faktoren erfasst. Auch Fragen nach Erkältungsanfälligkeit, Appetit, Verdauung, Schlaf, Müdigkeit, Lebensgewohnheiten sowie die Betrachtung der Zunge und das Fühlen der Pulse sind wichtig, um die energetische Diagnose als Grundlage einer individuellen Therapie zu erarbeiten. Allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen, Neurodermitis oder allergischem Asthma liegt eine energetische Fehlsteuerung der Haut und Schleimhäute zugrunde: Die Allergene dringen ungehindert ein, da die sog. Abwehrenergie vermindert ist. Ursache dafür ist meist eine Schwäche des Verdauungssystems und/oder des Atmungssystems. Für einen langfristig erfolgreichen Behandlungserfolg müssen auch diese Grundstörungen behandelt werden. Auch eine ev. notwendige schulmedizinische Therapie kann sinnvoll von Anfang an mit Chinesischer Medizin kombiniert werden, deren Ziel nicht nur eine Symptomlinderung sondern eine langfristige Wiederherstellung des körpereigenen Regulationssystems und die Normalisierung des fehlgeleiteten Abwehrsystems ist. Akupunktur, Akupressur, Arzneipflanzentherapie, Ernährungsempfehlungen und Qigong ergänzen sich dabei zu einer individuell auf die Person zugeschnittene Gesamtbehandlung von Körper und Psyche, die den Patienten aktiv mit einbezieht. Akupunktur Eine vorbeugende Akupunkturbehandlung mit Nadeln oder mit dem völlig unbelastenden Soft-Laser beginnt 4 Wochen vor dem voraussichtlichen Einsetzen der Beschwerden. Aber auch danach ist noch eine Linderung der Symptome möglich, dafür kann bei Kindern ab ca. 10 Jahren und Erwachsenen auch die „augmentierte Akupunktur“ angewandt werden (siehe Kasten „A-Z“). Eine große Krankenkassenstudie hat die Wirksamkeit der Akupunktur bei Allergien belegt: 90% der Allergiker und 82% der Asthmatiker ging es auch noch sechs Monate nach der Behandlung deutlich besser. Darüber hinaus können Eltern und ältere Kinder auch in der Akupressur zur Eigenbehandlung angeleitet werden. Chinesische Arzneipflanzentherapie Auch dafür ist der Behandlungserfolg in Studien belegt. Die Einnahme der individuell zusammengestellten Rezeptur beginnt möglichst 4-6 Wochen vor dem erwarteten Beginn der Beschwerden und wird meist mit Akupunktur kombiniert. Ernährung Mit Hilfe der 5-Elemente-Ernährung ist es möglich, für jeden Patienten nach dem Gesamtbild der Beschwerden eine persönliche Ernährungsempfehlung zu geben. Hier geht es auch darum, die Energie des geschwächten Verdauungssystems zu stärken. Das seelische Gleichgewicht - Qigong Die o. g. Behandlungsverfahren bringen das vegetative und immunologische System ins Gleichgewicht, für ihre volle Wirksamkeit ist aber die gleichzeitige Harmonisierung von Psyche und Seele notwendig. Dieser wesentliche Aspekt einer jeden Behandlung wird oft vernachlässigt. Geistige Überarbeitung, Stress und psychische Belastungen verstärken allergische Beschwerden. Hier bietet sich Qigong an. Es verbindet fließende Bewegungen mit der Achtsamkeit auf den Atem und innere Vorstellungsbilder und ist somit ein ideales, auch schon für Kinder ab dem Grundschulalter gut zu erlernendes Verfahren zur Wiedererlangung körperlicher und psychischer Ausgeglichenheit. Zudem stärkt es auch die geschwächte Energie des Atemsystems. „Augmentierte Akupunktur“ bei Heuschnupfen: Diese Methode wurde von Dr. D. Covic, ehemaliger Chefarzt am Klinikum Konstanz, entwickelt. Durch die Kombination von Neuraltherapie, Akupunktur und die Stimulation mit leichten elektrischen Impulsen wird die positive Wirkung verstärkt (augmentiert). Sie setzt meist innerhalb weniger Tage ein und kann über 6 bis 8 Wochen zu einer deutlichen Linderung oder einer völligen Rückbildung der allergischen Symptome an Augen und Nase führen. Das Verfahren wurde an der Universität Freiburg 2003 in einer Studie überprüft. Es ergab sich in 25% eine sehr gute, in 50% eine gute und in 25% eine nicht ausreichende Wirksamkeit. Die Behandlung dauert nur kurz, ist weitgehend schmerzfrei und sehr gut verträglich und bietet somit eine hervorragende Option bei der Behandlung akuter allergischer Beschwerden. Die Behandlung erfolgt nur 1-2mal zu Beginn der Beschwerden. Über die Messung des Hautwiderstandes wird die exakte Lage der beiden zu behandelnden Punkte am Nacken bestimmt. Dort werden zunächst je eine kleine Hautquaddel mit einem Lokalanästhetikum (Neuraltherapie) gesetzt und dann zwei feine Akupunkturnadeln eingebracht, die mit einem kurzen elektrischen Impuls stimuliert werden (schmerzfrei durch die vorausgehende Quaddelung). Für den Fall, dass eine auseichende Wirkung nicht innerhalb weniger Tage eintritt, kann die Behandlung mit Aussicht auf Erfolg noch einmal wiederholt werden.