Arzt für Zahnmedizin
Zahnarztpraxis van Lunteren und Kollegen
Pfarrer-Lang-str. 1
76726 Germersheim
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Möglichkeiten der Behandlung von behandlungsunwilligen Kindern beim Zahnarzt

1. Erster Zahnarztbesuch

Der erste Gang zum Zahnarzt mit Ihrem Kind wird der Gang zum Hauszahnarzt sein. Dieser ist bekannt und die Familien hat Vertrauen zu ihm. In den meisten Fällen führt dies zum Erfolg und Ihr Kind lässtsich klaglos behandeln.

2. Der Kinderarzt ist ein Spezialist

Was gilt es zu tun, wenn Ihr Kind die Behandlung verweigert? Sie möchten schließlich kein Kind, dass langsam eine Zahnarztphobie entwickelt, von der wir wissen, dass hierfür in der Regel der Grundstein in der Kindheit gelegt wird. Tun Sie Ihrem Kind den Gefallen und suchen Sie einen Zahnarzt auf, der auf Kinder spezialisiert ist. Lassen Sie Ihr Kind entscheiden bei welchem Behandler es sich wohlfühlt. Auch wenn Sie Ihren Zahnarzt für überaus fähig mit Ihrem Zahnproblem halten, so muss er noch nicht der richtige Behandler für Ihr Kind sein.

3. Ängste werden mit Spiel, Spaß und Zauberei genommen

Der Spezialist für Kinderzähne weiß mit den Ängsten Ihres Kindes umzugehen. Ein Kind mit 2 1⁄2 Jahren braucht eine völlig andere Ansprache als ein Kind mit 4 Jahren. Die geistige Entwicklung ist in diesem Alter rasend und der Zahnarzt sollte sich darauf einstellen können. Mit Spiel, Spaß, Zauberei und kleinen Geschichten weiß ein Kinderzahnarzt Ihr Kind in eine andere Welt zu versetzen die frei ist von Ängsten.

Die Behandlung eines Kindes, die bei einem Kollegen zu einer Behandlungsblockade geführt hat, kann sich bei einem Kinderzahnarzt in Wohlgefallen auflösen. Alle Kinder wissen um die Behandlungsnotwendigkeit. Nur der Zahnarzt muss die Ängste des Kindes in den Griff bekommen oder sollte was noch besser ist, gar nicht aufkommen lassen.

4. Vorbereitung des Zahnarztbesuches

Wichtig ist die Vorbereitung auf den Besuch beim Zahnarzt, Ziel sollte sein, das Selbstbewusstsein des Kindes für die neue Situation zu stärken. Eine bedeutende Rolle spielt dabei das Verhalten der Eltern. Kinder nehmen unbewusst die Ängste ihrer Eltern auf. Das Verhalten und Ihre Wortwahl sollten daher positiv sein. So zeigen Sie Ihrem Kind, dass es keine Angst vor einem Zahnarztbesuch haben muss.

Sie sollten Ihre schlechten Erfahrungen für sich behalten und niemals mit dem Zahnarzt drohen oder von Grusel-Geschichten erzählen, wenn Ihr Kind nicht die Zähne putzen möchte. Negative Formulierungen, wie „du brauchst keine Angst zu haben“ oder „das tut nicht weh“ sollten Sie vermeiden. Denn das Unterbewusstsein nimmt nur wahr, „Angst und Weh“. Mit Kinderbüchern über den Besuch beim Zahnarzt lesen oder spielen Sie mit der Lieblingspuppe bzw. dem Lieblingsstofftier den Besuch beim Zahnarzt. So können Sie Ihr Kind auf den Zahnarztbesuch vorbereiten und das Lieblingsspielzeug/Stofftier können Sie natürlich bei Ihrem Behandlungstermin mitbringen.

5. Wahl der richtigen Tageszeit

Für kleine Kinder ist es besonders wichtig, dass der normale Tagesablauf durch einen Termin beim Zahnarzt nicht durcheinander gebracht wird. Am besten wählen Sie Vormittagstermine, denn zu dieser Zeit sind die Kleinen am ausgeruhtesten und am aufnahmefähigsten. Zu Zeiten in denen Ihr Kind normalerweise „Mittagsschlaf hält“, ist eine sehr ungünstige Zeit.

Hat der Zahnarzt die Behandlung im Griff, sehen Sie wie das Selbstbewusstsein Ihres Kindes mit jeder Behandlung wächst.